Vegane Body-Lotion aus Aloe und Kokosöl

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Eine tolle Alternative zu den herkömmlich hergestellten Angebot an Bodylotions und Feuchtigkeitspflege aus der Drogerie, welche heutzutage immermehr zweifelhafte Inhaltsstoffe wie bedenkliche Paraffine aus Erdöl, Kunststoffe und so weiter und so fort beinhalten, ist diese selbsthergestellte Bodylotion aus Pflanzenöl und Aloe. Sie besteht aus nur zwei völlig natürlichen Zutaten, ist total schnell fertiggestellt und super leicht auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden Hauttyps anzupassen. Außerdem weißt du genau, was sie beinhaltet und dass garantiert kein Tier für diese Schönheitspflege gelitten hat!

 

Und so geht’s:

Zutaten:

 

  1. Ein Pflanzenöl, ideal funktionieren kaltgepresstes Olivenöl oder auch Kokosöl (im Bio-Laden oder im Internet), wobei ich Olivenöl wegen des Anbaus in Europa bevorzuge. Olivenöl gehört außerdem zu den etwas “fetteren” Ölen im Vergleich zu Kokosöl und ergänzt dieses Rezept deshalb ideal. Das Kokosöl hat allerdings den schöneren Duft nach meinem Empfinden…
  2. Aloe-vera-Gel mit möglichst wenigen Zusätzen (z.B. in Drogerien, Bio-Läden oder auch im Internet). Oder es wird das Gel direkt aus dem Blatt der Pflanze verwendet.

 

Wichtig:

Olivenöl bzw. Kokosöl pflegen die Haut, schützen sie vor dem Austrocknen und machen sie elastisch und weich. Für sich genommen führen sie aber schnell zu einem schweren Fettfilm auf der Haut, vor allem reines Olivenöl fühlt sich schnell klebrig und schwer an. Reines Öl kann auf zu trockener Haut nicht richtig einziehen und führt sogar eher zum gegenteiligen Effekt und entzieht der Haut wieder Feuchtigket. So kann mit falscher Pflege eine Art Pergamenthaut entstehen. Deshalb sollte Öl immernur auf noch feuchter Haut nach den Duschen oder Baden angewendet werden. Dann entsteht durch die Verbindung von Wasser und Öl eine Emulsion, die unsere Haut gut aufnehmen kann. So eine Emulsion entsteht auch bei der Verbindung von Öl und Aloe-vera-Gel, wenn man die beiden Produkte vermischt. Optimal kann man diese dann noch auf leicht feuchter Haut auftragen. Die Kombination lässt sich super auf der Haut verteilen.

 

Einfach Oliven- bzw. Kokosöl mit Aloe-vera-Gel zu ca. gleichen Teilen in einer Schüssel mit Rührbesen und Milchschäumer vermischen und schon ist die Lotion fertig. Man kann es sogar noch einfacher handhaben und die Zutaten direkt in den Händen vermischen. Hier kann schön mit dem Verhältnis experimentiert werden, je nach Hauttyp kann man es ganz inviduell anpassen. Bei eher fettiger Haut nimmt man natürlich mehr Gel als Öl und umgekehrt. Wer jetzt noch möchte kann ein paar Tropfen Duftöl nach persönlichen Geschmack hinzufügen.

 

Aloe-vera-Gel ist für sich genommen schon ein Wundermittel der Hautpflege. Es besteht aus Wasser sowie zahlreichen pflegenden Pflanzenstoffen, die der Haut sehr zuträglich sind. So wirkt das Gel unter anderem entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral und antifungal. Es zieht ganz hervorragend in die Haut ein, macht sie elastisch und wirkt verjüngend. Bei Schuppenflechte (Psoriasis) ist Aloe-vera-Gel ebenfalls eine gute Behandlungsmethode, die auch von Ärzten empfohlen wird.

Ich wünsche viel Spass und Wellness beim ausprobieren und verwöhnen!

 

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Brennnesselwurzelessig

 

Rezept:

50g getrocknete Brennnesselwurzeln, am besten im Frühjahr oder Herbst gegraben, werden kleingeschnitten und in eine helle Flasche gefüllt. Dann mit 1/2l Apfelessig aufgegossen. Dieser Aufgusss wird min. 3 Wochen an einem warmen Ort, am besten in der Sonne, gerne bei 30° stehen gelassen. Anschließend wird das Essig abgesiebt und in eine dunkle Flasche gegossen.

 

Anwendung:

Täglich wird das Brennnesselwurzelessig auf der Kopfhaut einmassiert oder mit Wasser verdünnt (1:10) als Haarspülung nach der Haarwäsche verwendet.

Brennneselwurzelessig kann alternativ zur Brennnesseltinktur angewendet werden.

Es kräftigt den Haarwuchs und wirkt besonders gut bei übermäßig fettendem Haar und bei juckender, stark schuppender Kopfhaut.

Dieses Haarwasser ist besonders für die Pflege dunkler Haare geeignet.

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Rezept stammt aus dem Buch: „Heilkraut Brennnessel“ von Renate Spannagel.

Brennnesseltinktur als Haarwasser

 

Rezept:

Die Wurzeln der Brennnessel, im Frühling oder im Herbst gegraben, werden gewaschen und sanft abgebürstet.

Dann bis zum Hals in eine Flasche gefüllt und mit 38-40% klarem Schnaps (z.B.Doppelkorn) aufgegossen.

Anschließend sollte die Tinktur min. 14 Tage an einem warmen Ort stehen. Gerne in der Sonne oder wenn es geht bei 30°.

 

Anwendung:

Die Tinktur wird am besten täglich auf der Kopfhaut einmassiert und sorgt für eine gesunde, nicht schuppende Kopfhaut.

Die Durchblutung wird gefördert und so Haut und Haarwurzeln besser mit Nährstoffen versorgt.

Deshalb gilt die Brennnesseltinktur als kleines Wundermittel gegen Haarausfall!!!

Wegen ihres hohen Anteils an Kieselsäure und Vitamin B ist die Brennnessel ein wunderbares Haarpflegemittel. Wobei sie besonders für dunkles Haar geeignet ist.

(Blonde Typen pflegen ihr Haar idealerweise mit Kamille…)

Das Haar wird locker, dicht, geschmeidig und erhält einen gesunden schönen Glanz!

 

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Rezept nach Maria Treben.

 

Brennnesselbad zur Durchblutungsförderung gegen Zellulitis

 

Rezept:

Je 5 Tropfen Brennnesselessenz (naturreines ätherisches Öl), Wacholderöl, Orangenöl, Zypressenöl und Grapefruit- oder Zitronenöl zusammen mit 2EL Honig vermischen und ins Badewasser geben.

Oder die einfache Variante: Das Kräutersäckchen aus Baumwolle mit frischen Brennnesselblättern oder dementsprechend mehr getrockneten Blättern füllen und ins Badewasser geben. Hierbei lässt man zuerst nur ganz heißes Wasser einlaufen und drückt das Kräutersäcken während des Badens immer wieder aus um möglichst viele Wirkstoffe ins Wasser zu geben.

 

Anwendung:

Das Baden mit Brennnesselzusätzen fördert die Durchblutung und ist damit ein gutes Hilfsmittel zur möglichst langen Erhaltung schöner straffer Haut an Beinen, Bauch und Po und eine Waffe gegen Zellulitis. Förderlich hierbei sind kräftige Massagen während des Badens mit einem rauen Naturschwamm oder einer Massagebürste.

Hierbei ist zu erwähnen, dass die oft unerwünschte Zellulitis vielfachen Ursachen zu Grunde liegt wie auch falscher Ernährung, Bewegungsmangel und außerdem zum natürlichen Alterungsprozess gehört. Die Durchblutungsfördernde Wirkung der Brennnessel führt zur besseren Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen und zum Abtransport von Schlackenstoffen. So wird das Gewebe möglichst lang jung gehalten;)

 

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Rezept aus dem Buch:“Heilkraut Brennnessel“ von Renate Spannagel

Kleopatras Schönheitsbad

 

Rezept:

1 Becher süße Sahne, (2l Buttermilch), 10 Tropfen Brennnesselöl (ätherisch), 5 Tropfen Orangenschalenöl (ätherisch) zusammenmischen, gut durchschütteln und ins warme Badewasser geben. Ca. 2EL Honig anschließend mit ins Badewasser geben.

Dieses Schönheitsbad macht die Haut samtweich, es wirkt regenerierend, durchblutungsfördernd und vitalisierend. Und war somit schon Kleopatras Geheimnis der ewigen Jugend 😉

 

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Rezept stammt aus dem Buch „Heilkraut Brennnessel“ von Renate Spannagel

Brennnessel Gesichtsmaske

Rezept:

1 Hand voll frische Brennnesselspitzen werden für 2-3 Minuten mit kochendem Wasser blanchiert. Sie werden noch heiß ( also nicht abschrecken!) mit 1 Esslöffel Mandelöl (Sesamöl o. ä. kann auch verwendet werden) und 1 Teelöffel Sahne mit einem Pürierstab püriert. Nun werden 3 Tropfen Rosenholzöl untergerührt.

 

Anwendung:

Die Maske wird auf dem Gesicht aufgetragen. Die Augen aussparen. Nach gut 10 Minuten wird die Maske mit heißem Wasser wieder abgewaschen.

Die Brennnesselgesichtsmaske regt die Durchblutung an, fördert die Hautreinigung und entspannt die Gesichtsmuskeln, was Faltenbildung entgegenwirkt. Die enthaltene Kieselsäure dringt tief in die Haut ein, wenn man die Maske leicht warm anwendet.

 

Vorsicht bei hohem Blutdruck. Hier sollte besser auf die Maske verzichtet werden, da diese die Durchblutung recht stark anregt.

 

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Gurkenseife

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Das tolle ist man braucht zu Hause nicht wirklich teure Zutaten, die verschiedenen Öle oder Fette sind oft im Vorratsschrank zu finden. Nur der Duft, dem muss man sich als ätherische Öl wohl kaufen. Aber da kann mein seine Vorlieben spielen lassen. Möglich sind neben den echten ätherischen Ölen natürlich auch sogenannte  „Duftöle“
Dann könnte die Seife auch mal nach Schokolade riechen.
Das ist allerdings nichts für Allergiker, die sollten doch die echten Öle bevorzugen. 

Es sind übrigens keine Farbstoffe in dieser Seife, so grün wird sie durch die Gurke und einige Kräuter, die dort zugegeben werden.