Räuchermischungen

  1. Myrrhe, rosa Schafgarbe (vom Stuhleck), Weihrauch arabisch, Bergwacholder (Plattenalm), Gewürznelke, Copal weiß und Beifuß.
  2. Dammar, Mandarinenschale, Weihrauch arabisch, Benzoe, Ringelblumensamen, Flechten (Plattenalm), Kamille römisch, Rosmarin und Rosenknospen.
  3.  Zitronenthymian, Erika, Mädesüß, Arnikablütenblätter, süßer Weihrauch (Olibanum del Slam), Mariengras, Weihrauch aus dem Oman, Orangenblüte und Galgant.
  4. Beifuß (vor allem Blüten), Myrtenbeeren, Rainfarn, Eichenblatt, Goldrute, Cistrose, weißer Salbei, Weihrauch, Rosenknospen und Fichtenharz.

Je feiner die Bestandteile gemörsert sind, umso besser lassen sie sich dann räuchern.

Gurkenseife

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Das tolle ist man braucht zu Hause nicht wirklich teure Zutaten, die verschiedenen Öle oder Fette sind oft im Vorratsschrank zu finden. Nur der Duft, dem muss man sich als ätherische Öl wohl kaufen. Aber da kann mein seine Vorlieben spielen lassen. Möglich sind neben den echten ätherischen Ölen natürlich auch sogenannte  „Duftöle“
Dann könnte die Seife auch mal nach Schokolade riechen.
Das ist allerdings nichts für Allergiker, die sollten doch die echten Öle bevorzugen. 

Es sind übrigens keine Farbstoffe in dieser Seife, so grün wird sie durch die Gurke und einige Kräuter, die dort zugegeben werden. 

Schnelles Weihnachtsgeschenk

 

Falls ihr echte ätherische Öle zu Hause habt ist das überhaupt kein Problem  noch schnell ein Weihnachtsgeschenk zu kreieren.
Ein Peeling ist superschnell herzustellen.
Zuerst die Marmelade auslöffeln, damit ihr ein leeres Schraubglas habt, diese auswaschen   und das Etikett entfernen. 
 Als Erstes das ätherische Öl in das Glas geben und es so schwenken das sich die Tropfen im Glas schön verteilen.  Nun das Salz hinzugeben und zuletzt das Öl. Alles einmal durchrühren und verschließen.  Wer mag schneidet ein Stück Stoff oder eine hübsche Servierte quadratisch zu, legt es auf den Deckel, Gummiband oder Schleife drum und fertig ist das Salzpeeling.
So nun zu den einzelnen Zutaten.
5-15 Tropfen äherische Öle
4 Teile Salz         
1 Teil Öl 
Am liebsten nehme ich Meersalz, da es die Haut zusätzlich noch entschlackt, es kann aber auch normales Steinsalz genommen werden, nur zu grob sollte es nicht sein.
Zucker kann auch verwendet werden, er ist feiner und sanfter zur Haut, im Gesicht z.B..
Sogar Kaffeepulver kann als Peeling verwendet werden, es regt die Durchblutung an, z.B bei Orangenhaut. 
Beim Öl hat man die Qual der Wahl. Natives Olivenöl ist gut, Mandelöl wäre besser oder natives Kokosöl.  Sonnenblumenöl kann auch verwendet werden.
Zu den ätherischen Ölen finde ich es gut der Nase nach zu gehen.
Sicher weiß ich das auch diese therapeutisch eingesetzt werden, aber als Otto Normalverbraucher hat man nicht ein ganzes Arsenal an Ölen im Schrank stehen, sondern nur die, die gut riechen oder mit denen man gute Erfahrungen gemacht hat.
Zu empfehlen wären Lavendel, Geranium, Zitrone oder Bergamotte, aber auch Neroli, Ylang Ylang und Sandelholz. 
Wer was ganz exklusives möchte nimmt ein paar Tropfen echtes Rosenöl ( ist sehr teuer). 
Zu bedenken ist auch das 1 Tropfen echtes ätherische Öl so viel Heilwirkung hat wie 7 Tassen Tee, bitte wohl Bedacht damit umgehen.
Die Anwendung ist denkbar einfach. Vor dem Duschen oder Baden den Körper oder nur einige Stellen damit abreiben und dann ins oder unters Wasser.  Angenehm ist, dass das  Eincremen ausfällt, denn durch das vorhandene Öl ist die Haut schon versorgt und wunderbar weich.
Wer sich gerne mal  verwöhnen möchte, kann sich ein warmes Honig-Salz Peeling zusammenrühren, das ist allerdings nicht so gut zu verschenken geeignet.
Das Verhältnis ist 1 Teil Honig,  2 Teile Salz.
Den Honig leicht anwärmen, Vorsicht der wird schnell zu heiß, dann das Salz einrühren und wenn man möchte noch 1-3 TL Sahne dazugeben, so wie ätherische Öle nach Wahl. Die Anwendung ist die Selbe wie ich oben beschrieben habe.
Probiert es mal aus, das macht eine ganz sanfte weiche Haut und verwöhnt so herrlich.

 

Badeöl

 

Es ist kalt draußen und ich werde in meiner Hexenküche mal ein Badeöl zusammen mischen. 
Es soll herrlich duften und schön warm machen, so dass man es auch für ein Fußbad nehmen kann.
Ich höre euch schon „Fußbad – voll altmodisch – wer macht denn so was noch?“
Na ich mache das !  Wenn  die Füße warm sind geht es einem gleich viel besser.
Viele kennen von euch sicher diese fiesen Blasenentzündungen im Herbst und Winter, diejenigen sollten wirklich mal versuchen jeden oder wenigstens jeden zweiten Tag mal eine halbe Stunde sich ein Fußbad zu gönnen, zusammen mit einer Tasse Kräutertee, das wirkt das Wunder! 
Es ist ganz einfach eine Schüssel nehmen, in die die Füße hineinpassen (ohne die Zehen aufrollen zu müssen    ),  diese mit warmen  Wasser befüllen, ein EL Badeöl und ein EL Mich oder Sahne,  als Emulgator,  verrühren und ins Wasser geben,  sich einen bequemen Platz suchen ( zur Not auch unter dem Schreibtisch, oder unter dem  Abendbrot-Tisch ). Die Tasse Kräutertee dort platzieren und den heißen Wasserkocher daneben stellen ( falls das Bad wärmer sein soll kann man sofort nachgießen) – ja und ein Handtuch nicht vergessen.
Dann kann es los gehen. Nach einer halben Stunde die Füße schön abtrocknen, und in dicke Wollsocken stecken. Das eincremen ist nicht notwendig, da wir ja das Öl im Wasser hatten sind die Füße schön geschmeidig geworden.
So und nun zum Öl.
Mandelöl ist eine gute Wahl, nur wer hat das schon im Vorratsschrank? 
Wir können als Grundlage ebenso gut Distelöl  oder Olivenöl nehmen.
Wenn es weihnachtlich riechen soll  nehmen wir 2 Stangen Zimt (zerbrechen), Vanille aus der Mühle ( etwa 2-3 g) und 2-3 zerkleinerte Tonka Bohnen (reiben geht auch), ein Anisstern ( oder Anissamen)  und 2-4 zerkleinerte Mandeln.
Wer dann noch Wermut im Garten hat sollte ein Stängelchen dazu geben, er wärmt schön. Alternativ geht auch Beifuß (- im Gewürzschrank? Falls er dort nicht ist,  muss er sowieso für die Weihnachtsgans gekauft werden  )
Wenn wir das Badeöl erst ansetzen, ist es nach einer Mondphase erst richtig durchgezogen. Wir könnten es aber im Wasserbad erwärmen  und am nächsten Tag schon verwenden – den Rest weiter ziehen lassen.
Schneller geht es natürlich wenn sich ätherische öle im Haushalt befinden.
Da fällt mir ein, die Mutter und Oma, auch die Tante oder Cousine freuen sich zu Weihnachten über ein selbst gemachtes Badeöl in einem extra hübschen Fläschchen, dann lohnt es sich doch gleich wieder Mandelöl und ätherische Öle einzukaufen.   
Vielleicht mal so ;
In 150 ml Mandelöl   jeweils 4 Tropfen ätherisches Öl von Tonka Bohne, Sandelholz, Grapefruit und Ylang-Ylang , als Wohlfühlbad.
Zur Entspannung je 4 Tropfen Lavendel und Orange sowie je 2 Tropfen  Zimtblüte und Melisse. 
 
 

 

Kräuter fürs Räuchern

 

Kräuter fürs Räuchern kann man das ganze Jahr sammeln. Aber was jetzt gerade aktuell möglich ist? Auch in dieser vorwinterlichen Zeit finden wir noch so manches, das wir zum Räuchern verwenden können:

  • Baumschwämme, beispielsweise, die als Zunderschwamm dienen können.
  • Nadeln von Tanne, Fichte, Schwarzkiefer.
  • Rindenstückchen – gerade jetzt im Winter werden viele Bäume gefällt, da ist schon so manches Rindenstück in meinen Korb gewandert…
  • Manchmal findet man auch noch etwas Baumharz – bitte ganz vorsichtig abnehmen, damit das darunterliegende Holz nicht beschädigt wird!
  • Samen von verschiedenen Pflanzen – beispielsweise findet man jetzt bei uns oftmals noch Samen von der Waldangelika.
  • Hagebutten
  • und vieles mehr.

Ich schneide jetzt oftmals auch noch gerne Salbei und Beifuß in meinem Garten. Sie sollten allerdings alles Pflanzenmaterial vor dem Verräuchern auf einem Tablett, das Sie mit Küchenrolle belegen, ausbreiten und antrocknen lassen, damit eventuell noch darauf vorhandenes Kleingetier die Flucht ergreifen kann.

Alles nach dem Trocknen in Papiersäckchen oder Schraubverschlußgläser füllen und je nach Anlaß dann die Räuchermischung herstellen.

Um die dunkle Jahreszeit zu erhellen, empfiehlt sich eine Kräutermischung mit Sonnenpflanzen herzustellen. Mein liebstes Dezember-Rezept fürs Räuchern:

Johanniskrautblüten

Wacholderbeeren und -nadeln

Fichtenharz

Salbeiblätter

Angelikasamen

Rindenstückchen von Nadelgehölzen

Erika

Weihrauch

Myrrhe

alles gut mörsern, mit einem Hauch Rotwein abmischen und auf einem Brettchen trocknen lassen.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren!