Gegen Erkältung

Knoblauch und Thymian ist gut gegen Erkältung

Man nehme eine Scheibe Graubrot, es darf auch Vollkorn sein, diese bestreiche man mit Butter und mit einem halben TL Honig. Der stärkt die Abwehrkräfte. 

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Das war aber noch nicht alles, auf dem Brot verteilen wir nun 
1 TL getrockneten oder 
2 TL frischen Thymian und als Topping geben wir 1/2 – 1  
in dünne Scheiben geschnittene Knoblauchzehe darüber. 


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Blähungs-Teemischung

Zutaten:

  • 40 gr Anis-Früchte (=Samen)
  • 40 gr Fenchel-Früchte (=Samen)
  • 20 gr Kamillen-Blüten

Anleitung:

Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse.

Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.

Filter den Tee anschließend ab.

Trink den Tee in kleinen Schlucken.

Die Samen sollten vor der Anwendung zerquetscht werden, z.B. mit einem Mörser, da so die Wirkstoffe besser freigesetzt werden können. Der Geschmack von Anis ist süßlich, blumig und mild. Durch seinen freundlichen Geschmack ist Anis auch besonders für Kinder geeignet. Das ätherische Öl des Anis wird nach der Einnahme über die Lunge ausgeschieden und wirkt dadurch durch die Lungenbläschen und Bronchien von innen.

Auch die Verdauungsvorgänge werden auf milde Weise angeregt. Blähungen lösen sich durch die krampflösende Wirkung in Wohlgefallen auf. Das ätherische Anisöl kann man, verdünnt mit fetten Ölen oder als Salbe, zu Einreibungen verwenden. So hilft es bei Brusteinreibungen gegen Husten und bei Baucheinreibungen gegen Blähungen und Magen- und Darmkrämpfe.  Für Inhalation mit Anisöl nimmt man heißes Wasser und etwa 5 Tropfen Anisöl, die Dämpfe atmet man etwa 10 Minuten ein. Lindert die Beschwerden bei Erkältungen. Auf keinen Fall sollte man Anisöl unverdünnt innerlich anwenden oder in die Augen bringen. Ätherische Öle dürfen nicht bei Säuglingen eingesetzt werden.

In der Küche ist der Anis, vor allem bei Süßspeisen und Gebäck sehr beliebt. Auch hier hilft er, die Verdauung zu unterstützen und fördert die Atmung.

Neurodermitis

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Basiscreme Rezept

  • 50 ml Mandelöl/Jojobaöl
  • 50 ml Kalkwasser ( Apotheke:Aqua Calcariae verringert die Durchlässigkeit der Haut und erhöht deren Widerstandsfähigkeit)
  • 5 g Bienenwachs.

Öle mischen und mit Bienenwachs im Wasserbad schmelzen. Dann das Kalkwasser dazu rühren und am besten mit einem batteriebetriebenen Milchaufschäumer cremig rühren .

Falls ein Duft gewünscht wird 1 Tropfen echtes ätherisches Rosenöl zufügen.

Heilcreme Rezept

Als erstes einen Ölauszug herstellen mit z. B. Mandelöl/Jojobaöl und Pflanzen wie:

  • Spitzwegerich       Plantago lanceolata ( gegen Juckreiz),
  • Vogelmiere            Stellaria media (heilt und vermindert Juckreiz),
  • Schafgarbe            Achillea millefolium ( heilt ohne auszutrocknen),
  • Rot-Klee                Trifolium pratense ( super Hautpflanze zum regenerieren),
  • Gänseblümchen    Bellis perennis ( heilt nicht nur die Haut),
  • Thymian                Thymus vulgaris ( heilt nässende kranke Haut).

Wenn der Ölauszug nach gut 4 Wochen reif ist, kann damit die Heilcreme wie oben mit dem Basisrezept gerührt werden. Wer mag kann noch Allantoin oder Heilerde mit dazugeben.

  • Rosenöl (das ist zwar teuer aber es hilft der Haut und wird auch gut vertragen),
  • Schafgarbenöl und Sanddornfruchfleischöl ( hilft der Haut sich zu erneuern).

Heilkräuter …

Wer also selbst sammelt, sollte Folgendes beachten:

  • klärt ab, wann eure Wurzel am heilkräftigsten ist (beim Löwenzahn gibt’s da schon einen deutlichen Unterschied zwischen Herbst- und Frühjahrswurzel).

  • In der Regel werden Wurzeln bei feuchter Erde (logisch – buddel mal aus knarztrockener) und bei abnehmendem Mond geerntet. Wer es hexenperfekt machen will, erntet vor Sonnenaufgang. Im Winter noch recht leicht machbar…

  • Wer mit einem Spaten erntet, sticht meist etwas von der Wurzel ab, so dass die Pflanze nachwachsen kann. Der typische Unkrautstecher macht die Ernte ertragreicher und es gibt dickere Wurzeln, aber meist entfernen wir die Pflanze gänzlich vom Standort. Das sollte man nur tun, wenn dort genug Exemplare stehen. Knoblauchsraukenwurzel, die zur Zeit noch das herrliche Meerretticharoma hat, lässt sich so leicht ernten.

  • Wenn ihr die Wurzeln aufheben wollt, müssen die gut durchgetrocknet werden. Am Besten Ofen oder Heizung mit zur Hilfe nehmen und bei 40 – 60 Grad trocknen. Die Wurzeln sollten beim Brechen knacken.

  • Wer gleich Tinkturen oder Öle ansetzen will, sollte die Wurzeln auch leicht antrocknen lassen, damit der Wassergehalt (vor allem beim Ölansatz) etwas sinkt.

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Wurz ist nicht immer gleich Wurzel…

Ihr findet sicherlich in so manchem Kräuterbuch auch Kräutlein, die auf „wurz“ enden. Damit ist nicht immer eine Wurzel gemeint, jedenfalls nicht die pflanzeneigene. Die Volksheilkunde will damit meist ausdrücken, dass die Pflanze direkt an die „Wurzel des Übels“ geht. Schön oder? Eine ursachenorientierte und nicht symptomorientierte Heilweise…

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Wer, was, wo?

Ich glaube, das sind drei von fünf journalistischen Grundsätzen, die bei Artikeln beachtet werden. Aber auch beim Kräutersammeln ist das wichtig. Daher diese kleine Übersicht:

Wurzel

Standort

Wirkung

Angelika

Auen, Feuchtgebiete, Wälder

Verdauungssystem

Baldrian

Bäche, Seen

 Nerven

Brennnessel

Äcker, Ödland, Wegränder

 Prostata

Beinwell

Bäche, Seen, Sümpfe

 Gewebe

Bibernelle

Magerwiesen

 Entzündungen, Husten

Blutwurz

Magerwiesen

 Entzündungen, Infektionen

Kalmus

Bäche, Seen

 Verdauungssystem

Löwenzahn

Fettwiesen

 Verdauungssystem (Nieren, Galle)

Meerrettich

Ödland, Schuttplätze, Gärten

 Entzündungen, Infekte

Möhre

Gärten

 Arteriosklerose, Entzündungen, Würmer

Petersilie

Gärten

 Steinleiden, Bluthochdruck

Quecke

Äcker, Ödland

 Fusspilz, Hauterkrankungen, Haarwuchs

Topinambur

Gärten, auch Waldlichtungen

 Blutarmut, Diabetes, Übergewicht

Angelika (Angelica archangelica)

In Skandiavien war die Angelika aus der Volksmedizin nicht wegzudenken. Wobei wir auch gleich bei einem Phänomen sind: Es gibt Forschungen zu dieser Pflanze, die belegen, dass nördlich geerntete Sorten scheinbar recht potent gegen Krebszellen sind (es wurden ätherische Öle getestet – wer mehr wissen will, schaut hier: http://blog.aromapraxis.de/2010/01/13/atherische-ole-gegen-tumore/ ),

während die in südlicheren Regionen wachsenden Exemplare andere Eigenschaften aufweisen.

Die getrocknete Wurzel wurde auch als Amulett gegen Hexerei getragen. Auch wenn heute viele nicht mehr an so etwas glauben: Wurzeln um den Hals sind durchaus auch eine Heilmethode (Siehe weiter unten beim Meerrettich).

Die Angelika hat sicherlich noch mehr positive Wirkungen, als nur auf den Vertrauungstrakt allein. Wer sich mit ihr einmal näher befassen möchte, kann z. B. die Samen räuchern. Trotz des großen Engagements einzelner Wissenschaftler (wie oben in dem Link), wird es sicher noch einige Zeit brauchen, bis sich die Erkenntnisse über unseren pflanzlichen Erzengel gegen den derzeitigen offiziellen Stand der medizinischen Empfehlungen durchgesetzt haben.

Das ätherische Öl (Samen und auch Wurzel), oder auch die Räucherungen werden als Schutz und gegen Ängste eingesetzt.

Baldrian

Auch eine Wurzel, die gern um den Hals getragen wurde. Dabei hatte man allerdings oft mehr die Anziehung des männlichen Geschlechts, als den Schutz im Hinterköpfchen. Ich kanns mir ob des Geruches nicht so recht vorstellen, aber andererseits, wenn ich an die edlen, heute teilweise nicht mehr erhältlichen, Zutaten der Parfümerien denke… Da wurden Ausscheidungen aller Art verarbeitet.

Der Baldrian beruhigt, macht aber nicht schläfrig. Daher eignet er sich hervorragend gegen Prüfungsängste.

Optimaler Weise ernten wir die Wurzel im Frühherbst, vornehmlich von älteren Pflanzen um einer hohen Wirkstoffdichte gewiss zu sein.

Für die Kopfarbeiter unter euch: Die Inhaltsstoffe der Wurzel wirken positiv auf den Neurotransmitter GABA. Ein Mangel dieses Stöffchens lässt Stress, Angst und Nervosität wachsen. Der Baldrian verringert den GABA-Abbau und lässt uns damit Erregung und Angst besser kontrollieren.

Für Herzarbeiter und Hexchen: Die Wirkstoffe der Wurzel drängen die Beta-(Hirn-)wellen zurück. Wir kommen in die langsam schwingenden Delta- und Theta-Wellen. Das sind Hirnfrequenzbereiche die wir in entspannten Zuständen (Meditation, Schlaf) erreichen. Diese Frequenzbereiche werden von echten Hexen und echten Mentalisten (ich meine jetzt nicht diese Fernsehshow-Artisten, sondern Menschen, die ihren Geist trainieren um mehr im Leben zu erreichen) angestrebt und klassisch durch Meditation oder Ritual erlangt. Auf dieser Ebene lassen sich Dinge verwirklichen.

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Anwendungen:

1 El Baldrianwurzeln mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Min. abgedeckt ziehen lassen. 2 bis 3 Tassen pro Tag in schweren Zeiten, oder nach Bedarf eine Tasse vor dem „aufregenden“ Ereignis.

Für guten Schlaf gebt ihr 2 El der Wurzel ins eingelaufene Badewasser und badet maximal 10 Minuten. Hier dominiert (anders als beim Tee) die einschlaffördernde Wirkung der ätherischen Öle.

Der Baldrian wurde früher hauptsächlich bei Magenbeschwerden angewendet. Erst in neuerer Zeit hat man die beruhigende Wirkung entdeckt, die man bis heute im Detail noch nicht genau erklären kann. Er gehört somit zu den wenigen Pflanzen die trotz nicht vorhandener Beweisstudie als Heilmittel anerkannt sind.

Mehr über den Baldrian und vor allem über die leckeren Blüten hab ich hier geschrieben:

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Der Beinwell

Mit „Bein“ ist in diesem Fall „Knochen“ gemeint. Bein war und ist ein deutscher Begriff dafür (Wadenbein, Schienbein, Mondbein… Falzbein).

Und das „well“ haben wir nicht aus dem Englischen geklaut und „gut“ damit gemeint, es ist eher im Begriff von „wallen“ – zusammenwachsen – zu sehen. Der lateinische Name „Symphytum“ bestätigt das noch einmal. Er kommt aus dem griechischen „symphyo“ (ich lasse zusammenwachsen).

Das Wunder-Gewebe-Wuchsmittel im Beinwell ist Allantoin. Das hat soviel Kraft, das wir bei tiefen Wunden eher vorsichtig sein müssen, sonst sind sie oben schon zugewachsen, bevor sie von unten nachkommen.

Die Heilkraft beschränkt sich nämlich nicht nur auf unsere „festen“ Bestandteile. Auch in Cremes (Schuppenflechte) macht sich der Beinwell wunderbar. Seine Schleimstoffe kühlen, beruhigen Entzündungen (z. B. auch im Darm) und heilen Schleimhäute, machen die Verarbeitung aber ein bisschen schwierig, vor allem, wenn man einen Ölauszug machen möchte.

Weder innerliche noch äußerliche Anwendungen von Beinwell bergen das Risiko von Nebenwirkungen, auch wenn sie über längere Zeit durchgeführt werden. Die Krebswarnungen einiger Ärzte und Chemiker entbehren einer wissenschaftlichen Grundlage.“

Wer den Beinwell verwenden möchte, aber doch wegen der Alkaloide verunsichert ist, kann in der Apotheke pa-freie Salben kaufen (Kytta). Persönlich halte ich mehr von der Urform.

 

 

Maedesuess Tinktur

Aus dem Apothekergarten

Mädesüßtinktur

etwa 100 g (zwei Tassen) Mädesüßblüten

500 ml Alkohol (mindestens 40 %) 

Je nach Geschmack: Wodka, Brandy, Korn,…

Alles vermischen, 4-6 Wochen bei Wärme stehen lassen, zwischendurch mal durchschütteln, abseihen und fertig! Wenn die Blüten eher oben auf dem Gemisch schwimmen, müssen sie evtl. etwas beschwert werden.

 

 

Mädesüß ist eine typsiche Salizylsäurepflanze und Namensgeberin für unser klassisches “Aspirin” (aus dem lateinischen “Spirea”). Allerdings ist sie verträglicher (für den Magen), als das chemische Pendant.

Besonders bewährt hat sie sich u. a. bei “sitzenden” Schmerzen, die auch pochen können oder mit Hitze (z. B. auch Fieber oder ein heißer Kopf) einhergehen. Mädesüß löst den Energiestau im Kopf.

Auch bei rheumatischen Beschwerden kann man das Mädesüß einsetzen.

Bei Verdauungsproblemen und auch besonders bei Übelkeit ist sie ebenfalls einen Versuch wert. Wer ständig unter Sodbrennen leidet, oder eine langsame Verdauung hat, kann in ihr eine Hilfe finden. Wem z. B. Ingwer zu “warm” ist, der kann auf Mädesüß ausweichen.

So wunderbar Mädesüß auch ist, aufgrund der Salizylsäure sollte es in einigen Fällen vermieden werden:

  • natürlich bei einer bekannten Unverträglichkeit auf Salizylsäure
  • wenn man Blutverdünner nehmen muß (mit Arzt absprechen)
  • bei Kindern unter 16 (Salizylsäure und natürlich auch das normale “Asprin” können das gefährliche Reye – Syndrom auslösen)
  • Asthmatiker (es könnte Bronchialspasmen auslösen)
  • wenn man eine Katze ist…

Wer unsicher ist, fragt bitte Arzt oder Apotheker…

Junge Mädesüßblätter

 

 

 

 

Gegen Herzinfarkt

 

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Knoblauch, Löwenzahn und Brennnessel wirken vorbeugend!

Viele meinen, Herzinfarkt, das passiert mir nicht. Doch wenn die Einschläge näher kommen. Wenn ein Bekannter grad einen hinter sich hat. Oder noch schlimmer wenn es einen bereits selbst erwischt hat. Wenn man selbst im Krankenhaus gelegen hat und es einem Stands ins Herz eingesetz wurden.
Dann wird man doch vorsichtiger und stellt seine Essgewohnheiten um. Dazu gehört dann verstärkte die mediterrane Küche und auch zusätzliche Maßnahmen wie Heilkräuter aus der Heimat. Knoblauch ist da sehr bekannt doch auch Löwenzahn und Brennnessel können mithelfen das es gar nicht soweit kommt das sind gekannte Hausmittel. Blut reinigen und Blutverdünnen sind da die Zauberworte.

Und dann tauchen viele Fragen auf. Wie Rotwein soll ja auch gut sein, zu mindest ein Glas am Abend. Doch muss es teurer sein oder tut es auch der billige Landwein. Und geht auch Traubensaft?

Beim Fisch gibt es am Anfang ebenfalls viele offene Fragen. Denn Fisch ist ja auch nicht gleich Fisch. Weiter geht es mit Oliven und Olivenöl. Jedes für sich ein eigenes Thema und Wissenschaft für sich. Also gesunde Ernährung ist ein weites Feld.
Und mit jeden an sich gesunden Lebensmittel kann man auch sehr schnell ungewollt viele Schadstoffe und sogar Gift aufnehmen.

wie erkennt man einen Herzinfarkt

Die Symptome und ja auch die Stärke von einem Herzinfarkt sind sehr unterschiedlich. Das reicht von kaum spürbar ja bis zum umfallen und schnellen Tod.

 

 

 

 

natürliche Heilmittel gegen Diabetes

 

Heilen ist sicher weit übertrieben aber durch eine gesunde Ernährung und zusätzliche Maßnahmen wie täglich löffeln von Zimt und auch trinken von Brennnesseltee kann man schon den Zuckerhalt im Blut messbar senken. Und in vielen Fällen kann man auch verhindern das jemand zum Diabetiker mit all den Folgen wird. Öfter mal Reis und Fisch mit viel Gemüse anstatt deftigem Essen oder sogar vielen Fertiggerichten ist aber auch für jeden besser und hilft gesund zu bleiben.
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