Steintanz in Boitin

Fahren Sie von Schwerin auf der 104 Richtung Güstrow. Danach weiter nach Tarnow und an der Kirche links Richtung Boitin abbiegen. Hinter dem Ortsausgang, an der Gabelung, ist rechts ein Hinweisschild. Von dort aus etwa 2 km durch den liegen rechts die Steinreise.

Eine Sage erzählt, hier wurde eine Hochzeitsgesellschaft versteinert. Dies ereignete sich dadurch, dass die ganze Gesellschaft die Warnung eines Mannes nicht so ausgiebig zu feiern nicht ernst nahm und daraufhin mit einem Donnerschlag  versteinert wurde.

Es wird hier ein Schauplatz kultischer Tänze vermutet. Auf einem Hinweisschild am “Mecklenburger Steintanz” ist zu lesen: “Der Platz diente vor 3000 Jahren den Germanen als Kultstätte.”

4 Steinkreise, die je aus 9 freistehenden stelenartigen Findlingen bestehen. Die Steine sind bis zu 190 cm hoch und ihre glatte Fläche weist stets zur Kreismitte. Der größte Stein – die “Brautlade” – hat 13 Vertiefungen, die als Hinweis auf einen urgeschichtlichen Kalenderstein gedeutet werden.

Schon seit 1765 wird der Steintanz von der Bevölkerung als Opfer- Kult- und Gerichtsstätte bezeichnet. 1928 erst entstand die Hypothese, dass die Steinkreise eine astronomische Bedeutung gehabt haben. Der Doppelstein in Kreis 3 gilt als Visier, von dem Ortungslinien ausgehen.

Der Steintanz wird auch gerne von Archäoastronomen mit Stonehenge verglichen.

Steinkreis von Werpeloh

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Den Steinkreis findet, wer von Werpeloh kommend Richtung Wippingen fährt. Die zweite Feldstrasse links nach dem Werpeloher Ortsausgang führt zur Anhöhe mit der Flurbezeichnung „Hohenklinken“.

Der Steinkreis selbst besteht aus einem äußeren und einem inneren Kreis aus einzelnen Granitfelsen. In der Mitte steht ein einzelner tafelförmiger Felsen, der Altar. Von der Straße führen zwei kopfsteingepflasterte Wege in den Kreis. Auf der linken Seite im äußeren Kreis befindet sich die Grotte.

Angefangen hat alles im Jahr 2000, als Pater Matthäus einen großen Stein, der im Klöwer in Werpeloh lag, wiederentdeckte. Pater Matthäus hält diesen Stein für einen prähistorischen Altar, der irgendwann beiseite geschoben wurde, weil er der Landwirtschaft im Wege stand.

Pater Matthäus ist der Auffassung, dass der eigentliche Platz des Altars auf „De hooge Klinken“ gewesen ist. Diesen Platz beschreibt Pater Matthäus als einen wunderbaren Platz. Obwohl „De hooge Klinken“ nur 45 Meter hoch sei, habe man wegen des herrlichen Rundumblicks das Gefühl, auf dem höchsten Punkt des Hümmlings zu stehen. Pater Matthäus spricht auch von einem geomantischen Ort (Geomantie = Punktierkunst). Im Mittelalter wurde versucht, aus in Erde oder Sand markierten Punkten die Zukunft zu deuten.

Der Altar steht jetzt in der Mitte eines Kreises mit den einzelnen Felsen als Zeichen der Zeitenwende (Sommersonnenwende, Wintersonnenwende). Der Steinkreis kann auch als Symbol des Weltalls gesehen werden.

In einen der Granitsteine wurde in mühevoller Arbeit eine Grotte hineingeschnitten, die mit Amethysten (violetter Schmuckstein) ausgestattet wurde. Diese Grotte soll später eine Schwarze Madonna beherbergen. Die Madonnenfigur ist ein Fundstück aus einem Abbruchhaus in Assisi. Sie wird zur Zeit von Pater Matthäus selbst restauriert.

Laut Pater Matthäus habe die Anordnung der gesamten Anlage eine Vielzahl von Bedeutungen, die auch im Zusammenhang stehen mit den Steingräbern. All diese Bedeutungen und „Geheimnisse“ werden bekannt gemacht werden, wenn die Anlage fertig ist.

Das Grundstück, auf dem sich diese Anlage befindet, gehört der politischen Gemeinde Werpeloh. Die Planung der Anlage stammt von Pater Matthäus, der sich auf praktische und finanzielle Hilfe aus der Gemeinde stützen kann. So unterstützt ihn z. B. die Katholische Frauengemeinschaft Werpeloh finanziell bei der Errichtung der Madonnengrotte.

 

Heilige Quelle von Suederbrarup

Auf der A7 Hamburg-Flensburg die Ausfahrt Schleswig/Schuby benutzen. Danach die B201 bis Süderbrarup folgen, kurz vor Ortsende Süderbrarup rechts befindet sich ein Schild mit Hinweis auf das liegende Opfermoor. Die Quelle, die 700 m östlich des Thorsberger Moores liegt, wird heut noch “heilige Quelle” genannt. Es wird erzählt, dass der Markt Anfang August – zu Jacobi – auf die Wallfahrten der heidnischen Pilger von weit her zurückgeht. Brandstellen und Scherben in der Umgebung der Quelle stammen aus der zeit vor der Christianisierung.

Das Wasser ist als schwach radioaktiv erkannt worden, was in einer gewissen Dosis heilend wirkt. Das Wasser ist phasenweise versiegt – es sind in der Quelleinfassung aber immer Münzen zu finden, die in neuerer Zeit niedergelegt wurden.

Am Ortsrand von Süderbrarup sprudelt die so genannte Heilige Quelle. Der Quelle wurden bereits vor mehr als 2000 Jahren besondere Kräfte zugeschrieben und sie zog Menschen aus ganz Schleswig-Holstein an. Der bereits 1593 erwähnte, alljährlich am 25. Juli stattfindende Brarupmarkt hat seinen Ursprung in jährlichen Zusammenkünften an der Heiligen Quelle. In früheren Zeiten galt der Brarupmarkt auch als der zentrale Hochzeits- und größte Viehmarkt in der Region. Noch heute gilt er als der größte ländliche Jahrmarkt Schleswig-Holsteins.

Die Heilige Quelle von Süderbrarup zeichnete sich durch radiumhaltiges Wasser aus. Das chemische Element Radium war für die damaligen Menschen weder durch seine Farbe, noch durch einen besonderen Geschmack erkennbar. Radium wurde erst 1898 durch Marie Curie entdeckt und war zuvor völlig unbekannt. Es drängt sich die Frage auf: wie konnten die Menschen der Bronze- oder Eisenzeit die Besonderheit dieses Wassers erkennen und von den anderen, nicht radiumhaltigen Quellen in der Umgebung unterscheiden. In einer gewissen Dosis wirkt es heilend

Mooropferplatz Wees/Flensburg

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Zunächst  auf der A7 die Ausfahrt Flensburg auf die B200 abfahren, dann auf die B199 Richtung Kappeln Danach die 2. Abfahrt nach Wees auf einen Feldweg einbiegen. Auf den rechten Feldweg nach 100 m verläuft eine Brücke über den Bach, dahinter sind die Opferstellen zu finden.

Mehrere Opferstellen wurden beim Torfstechen im Flachmoor gefunden. Die 20 terrinenartigen Gefäße dienten zur Aufnahme der Opfergaben. In Skandinavien wurden durch chemische Analysen vergleichbarer auf Kultplätzen gefundener Tongefäße tierische Fette nachgewiesen.

Die Moorgefäße standen in einer Umhegung von Flechtzäunen, auf denen zahlreiche Kulthörner deponiert waren. Zwischen Holzpackungen und kegelförmigen Erdhügeln waren Feuerstellen angelegt. Über viele Generationen kamen am Weeser Opfermoor immer wieder die Menschen um ihre Götter zu verehren oder ihre Geister zu beschwören.

„Forst Suckow“ – Großsteingrab

Das Großsteingrab ist in Stegelitz bei Angermünde. Folgen sie der A 11 und benutzen sie die Ausfahrt Stegelitz in Richtung Wilmersdorf und Angermünde. Dann weiter Richtung  Steinhöfel, Friedrichsfelde. Am Ende von Steinhöfel, in einer Linkskurve, geht nach Norden eine kleine Straße ab, die sich nach einem Haus in ein noch befahrbare Strasse verwandelt. Bis zum Waldrand weiterfahren dann unmittelbar am Waldrand nach Nordosten gehen und bei einer schmalen Waldzunge, durch die der Weg hindurchführt, innerhalb dieser Waldzunge den Weg verlassen und senkrecht nach links in den Wald hinein. Dort nach ca 50 m liegt das Großsteingrab.

Ein erweiterter befindet sich Dolmen in Richtung Nordost bis Südwest. Die Kammer ist innen 2,5 m lang und  1,5 m breit. Das Grab ist gut erhalten. Der Zugang zur Kammer befindet sich südwestlich. Hier steht ein schmaler Tragstein, der die Seite nur zur Hälfte schließt. 2 Decksteine sind vorhanden, wobei. Haufen von Steinen sind um der Kammer zu finden – diese sind von der Überdeckung liegengeblieben.

Lossow

Die Opferstätte befindet sich im Vorort von Frankfurt an der Oder, bei Lossow. Auf der E30 an der Ausfahrt Frankfurt/Oder abfahren. Dann auf der 112 Richtung Eisenhüttenstadt bis Lossow fahren 1500 m östl. von Lossow, neben der Eisenbahnlinie Frankfurt-Guben, direkt am westlichen Oderufer befindet sich das Ziel. Die Opferschächte sind zugeschüttet, die alten Wälle der „Schwedenschanze an der Steilen Wand“ sind aber zum Teil noch gut zu sehen. Es wurden in bis zu 7,5 m tiefen Schächten Überreste von Menschen- und Tieropfern gefunden. 60 Opferschächte insgesamt wurden in der „Schwedenschanze“ am Fluss schon entdeckt. Der Kultplatz stammt aus der früheren Eisenzeit und fand durch Steilhänge und unregelmäßigen viereckigen Abschnittswälle Schutz. Vor ca 2700 Jahren wurden die Menschen- und Tieropfer mit Schmuck und Keramik in die Schächte versenkt. Es ist nachgewiesen, dass Menschen- und Tieropfer (Rinder, Pferde, ein Hirsch, ein Schaf, ein Hund) zerstückelt in die Tiefe geworfen wurden. Aufgrund der Beigaben wird vermutet, dass es sich hier um Huldigung weiblicher Göttinnen handelt, um diese günstig zu stimmen.

Da in Lossow Schlafmohn nachgewiesen wurde, ist anzunehmen, dass die Zerstückelung von Menschen und Tieren nach ihrer Tötung,  aber vor der „Versenkung“ auf rauschhafte Erregungszustände unter Einfluss von Drogen, stattgefunden hat.

Gesundbrunnen

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Die sogenannte Plumpe; Der am Volkspark Humboldthain gelegene Gesundbrunnen ist gleichzeitig ein weiterer heiliger Ort aus heidnischer Zeit. Der Name Gesundbrunnen geht auf eine in der Nähe des späteren Luisenbades entdeckten mineralhaltigen Quelle zurück. Damals wurden dem Quell heilende und Jugend erhaltende Eigenschaften nachgesagt. Seither trägt dieser Ort die Bezeichnung Gesundbrunnen. Die eisenhaltige Quelle wurde 1748 zum ersten mal erwähnt. Die Quelle wurde untersucht und ihre Heilkraft durch den Chemiker Andreas Sigismund Marggraf (der 1747 den Zucker in der Runkelrübe entdeckte) festgestellt. Der Hofapotheker Dr. Heinrich Wilhelm Behm erwarb 1751 das königliche Privileg, hier eine Heil- und Badeanstalt einzurichten. Behm ließ den König wissen, dass die Eigenschaften der Quelle die jener in Bad Freienwalde und in Bad Pyrmont übertreffe. Friedrich II. veranlasste daraufhin, das Gutachten zu prüfen. Das Wasser gefror auch bei Frost nicht! Daraufhin gab es Förderungen des Königs. Nach dem königlichen Förderer wurde es zunächst „Friedrichs-Gesundbrunnen“ getauft.

Die Heilquelle, die jährlich das Wasser zu mehr als 1000 Wannenbädern gab, wurde in Backstein eingefasst, dazu ein sechseckiges Brunnenhäuschen mit großen Rundbogenfenstern errichtet. Darum gruppierten sich ausgedehnte Gartenanlagen, Bade- und Trinkhäuser. 40 Kurgäste konnten in den Logierhäuschen nächtigen und Linderung für chronische und rheumatische Krankheiten und Augenleiden erhalten. Der König selbst logierte hier mit seinem Gefolge, wenn er zur Inspektion der nahegelegenen Artillerieübungsplätze kam. So entwickelte sich die Gegend um den Friedrichs-Gesundbrunnen durch private Initiative zur zweiten Siedlungswurzel des Wedding.

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Gesundbrunnen zum Kur- und Badeort Luisenbad. Der Standort des Brunnens lag auf dem Gebiet des Hinterhofs der heutigen Badstraße 38-39, wenige Meter vom U-Bahnhof Pankstraße entfernt. An der Ecke Bad-/Travemünder Straße befinden sich die Gebäude des ehemaligen Luisenbades. Nach der denkmalgerechten Sanierung durch das Architektenpaar Chestnut/Nies Ende der 1980er Jahre zog dort die städtische Bibliothek Am Luisenbad ein.

Tempelhof die blanke Helle

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Auf dem Alboinplatz zwischen Schöneberg und Tempelhof liegt ein kleiner Weiher, der in heutigen Stadtplänen keinen Namen mehr hat. Auf älteren Plänen und vor allem auch im regionalen Sagengut ist es Helspfuhl oder Blanke Helle. Der heutige Alboinplatz wird von einer mehrspurigen vielbefahrenen Straße umschlossen, in der Mitte eine grüne Park-Insel, die in einer tiefen Mulde liegt. Diese ganze Senke wurde früher von dem Weiher ausgefüllt. In alten Zeiten soll es ein großer See gewesen sein. Als man aber im 20. Jh. den Teltowkanal anlegte, zog der das meiste Wasser an sich, so daß nur ein kleiner Rest übrig blieb. Von der „Blanken Hölle“ erzählt die Sage:

Als die ersten Christen in unsere Heimat kamen, lag um den See ein dichter Wald. Von Tempelhof war noch nichts zu sehen; denn die Tempelritter siedelten sich erst später an. Am See, mitten im Walde, lag ein heidnisches Heiligtum der Göttin Hel. Darin waltete ein alter heidnischer Priester seines Amtes am Opferstein.

Als nun die ersten christlichen Mönche mit dem Kreuz in unsere Heimat kamen, verirrte sich einer derselben in diese Einöde und kam an das heidnische Heiligtum. Der alte Heidenpriester nahm ihn freundlich auf, und da er schon recht gebrechlich war, bot er ihm an, an seiner Stelle den Dienst am Opferstein der Göttin Hel zu übernehmen. Doch der Mönch sprach: „Ich diene dem allmächtigen Christen Gott, dem Schöpfer Himmels und der Erden. Wie kann ich deiner machtlosen Göttin opfern?“

Doch lebten die beiden friedlich miteinander, bis der greise Heidenpriester eines Tages starb. Was sollte der Mönch nun allein in dieser Wildnis anfangen? Ihm schickte die Göttin Hel nicht ihre schwarzen Stiere aus dem Wasser des Sees herauf, daß sie das Land umpflügten, aus dem dann unglaublich schnell das Brotkorn sproßte. Und was der Alte an Nahrung hinterlassen hatte, das neigte sich dem Ende zu. Der Mönch wollte die Hilfe der Heidengöttin Hel nicht in Anspruch nehmen, sondern vergaß die Opfer an die Götttin und so schäumte eines Tages das sonst so klare Wasser schwarz auf, stieg über die Ufer, und die reißenden Wogen verschlangen Mönch, Heiligtum und Opferstein. Seitdem ist nichts mehr von der Stätte zu sehen. Hel zürnt den Menschen, und die Leute sagen, daß sie sich noch jedes Jahr ein Opfer in die Tiefe ziehe – schon mancher ist in dem anscheinend harmlosen Gewässer ertrunken.

Die heidnische Göttin ist von den heutigen Leuten vergessen worden, und die Bewohner wußten mit dem Namen „Helpfuhl“ also nichts mehr anzufangen. So nannten sie das Gewässer die „Blanke Hölle“.

 

Eine andere Version der selben Geschichte:

An diesem See soll einst ein Heiligtum Hels gestanden haben mit Opferstein und Priester. Das Totenreich der Hel lag am Grunde dieses Sees oder zumindest war dieser See der Zugang dazu. Jährlich schickte sie ihren schwarzen Stier (in einer anderen Variante zwei Stiere) auf die Erde, um die Felder des Priesters zu pflügen und das Korn wachsen zu lassen. Der Priester seinerseits opferte und diente der Hel. Der Priester nahm schließlich einen chr**tlichen Mönch bei sich auf und bat diesen sein Nachfolger zu werden, was der Mönch aufgrund seines Glaubens ablehnte. Der alte Priester starb und der Mönch blieb in dem Heiligtum wohnen. Aber er opferte der Hel nicht und verrichtete auch die anderen heiligen Aufgaben nicht, ließ die Ernte verkommen.

Schließlich kam im nächsten Frühjahr der heilige Stier, der sonst die Äcker gepflügt hatte. Diesmal jedoch verschlang er den ungläubigen Mönch. Dies ist die Fassung der Sage, nacherzählt in einem Berliner Sagenbuch.

Heute wird Hel´s Pfuhl überragt von einer sehr beeindruckenden Statue eines riesigen schwarzen Stiers, der die Erinnerung an die Sage lebendig hält und die Kraft dieses Ort weiter verstärkt. Auch wenn hier die Menschen ihren Hund ausführen so ist es alles andere als eine typische Großstadt-Grünanlage und ein kraftvoller – wenn auch leider nicht ungestörter Ort – bewachsen von Birken, Buchen, Eiben und Holunder.

Pfaueninsel

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Am Rande der Großstadt – auf den Seen von Havel und Spree – liegen Berlins Inselparadiese, Eilande mit Geheimnissen. Auf der Pfaueninsel etwa gibt es das mysteriöse Labor eines Alchimisten und unterirdische Gänge zum Schloss. Die Bekanntschaft mit einem echten Inselbesitzer gibt es auf Valentinswerder. Im Barockschloss auf der Köpenicker Schlossinsel sind die Schätze des Kunstgewerbemuseums zu bewundern. Der Film geht auf Entdeckungsreise und erzählt Geschichte in schönen Bildern von Architektur und Landschaft. Im Südwesten der Stadt gelegen, liegt diese Insel versteckt und unauffällig gelegen am Düppeler Forst. Erreichbar nur mit einer Fähre, das Übersetzen von Autos ist nur den Bewohnern erlaubt. Auf der Insel begegnen dem Spaziergänger freilebende Pfauen zwischen den hunderte Jahre alten Gebäuden. Die Insel wurde Februar 1924 zum Naturschutzgebiet erklärt und erst 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Spuren auf der Pfaueninsel führen in die Zeit 2000 v. d. Z. zurück. Im Mai 1837 wurde 10 Armringe und 2 Spiralbänder (zum Binden der Haare) gefunden, die auf diese Zeit deuten. Die Fundstücke der Germanen sind heute im Museum für Völkerkunde zu finden. Ebenso wurde eine Urne gefunden.

Neben Tonscherben fanden sich auch Spuren einer wendischen Siedlung im Bereich der ehemaligen Glashütte Johann Kunckels. Wann die Insel den Namen Pfauenwerder (auch Pauenwerder) erhalten hat, kann nicht mehr eindeutig nachgewiesen werden. Jedenfalls wird sie aber zur Zeit des Großen Kurfürsten bereits so genannt (bevor die Pfauen auf der Insel ausgesetzt wurden), später wird sie auch, wenigstens im Volksmund, eine Zeit lang als Kanichenwerder bezeichnet, was auf die dortige Kaninchenzucht zurückzuführen ist.

1683 lässt der Große Kurfürst auf dem Pauwerder eine Kaninchengehege aufbauen, was ihm eine jährliche Einnahme von 200 Talern brachte. Dieses Gehege stand etwa am selben Orte des später errichteten Schloßes.

Von 1685 bis 1689 experimentierte der Alchemist Johann Kunckel auf der Insel in einem Laboratorium. Da das Betreten der Insel zu dieser Zeit bei Strafe verboten war, und die Angestellten Kunckels durften die Insel nicht verlassen. Es hieß, daß dort „schwarze Magie“, „Hexerei“ und „Zauberei“ betrieben würde. In Potsdam erzählte man sich, daß dort Gold hergestellt würde oder ganz furchtbare Versuche durchgeführt würden. Schwarzer Rauch und schlechte Gerüche wehten von der Insel und unterstützten dieses Bild.

Kunckel war “Geheimer Kammerdiener und Chymicum des Kurfürstlichen geheimen Laboratori” des „Großen Kurfürsten“. Kunckel wurde (entsprechend seiner eigenen Berichte) alle Abend bei dem Kurfürsten empfangen, der sich zwei bis drei Stunden mit ihm unterhielt, öfter zum höchsten Verdruß anderer, die auf eine Audienz warteten. Die Besprechungen führten schließlich dazu, daß der Kurfürst ihm eine Bestallung als Geheimen Kammerdiener mit 500 Thalern Besoldung ausfertigen ließ, gab sie ihm eigenhändig, zahlte ihm ferner 50 Thaler für Reisekosten und 100 Thaler für den Transport seiner Sachen aus.

Die Art, wie er sich seinem neuen Herrn gegenüberstellte, ließ wenigstens das Verlangen, Gold zu machen nicht an ihn herankommen. Es erscheint mir, daß dieses Gerücht absichtlich gestreut wurde. Kunckel scheint sich im Gegenteil nur mit wissenschaftlichen Experimenten beschäftigt zu haben, stand in Verbindung mit der Hofapotheke und machte für den Kurfürsten allerlei kuriose Dinge, wie Glasflüsse, Maschinen zu physikalischen Experimenten und interessante chemische Versuche. Kunckel machte dann Versuche, Kristallglas herzustellen und seine Leistungen waren so vortrefflich, daß der Kurfürst ihm ein Privilegium für den Verkauf des von ihm fabrizierten Kristallglases verlieh. Der Kurfürst schnekte Kunckel schließlich die gesamte Insel, so hoch war seine Wertschätzung für den Alchemisten Kunckel.

Der Nachfolger des „Großen Kurfürsten“ Kurfürst Friedrich III. stellte Kunckel dann vor Gericht und Kunckel wurde zu einer beachtlichen Geldstrafe verurteilt.

Brunnenopferstätte Spandau

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In Berlin/Spandau gibt es die sogenannten Laßzinswiesen. Hier geht es um eine vermutliche Brunnenopferstätte von 100 n. d. Z. In einem ausgehobenen Baggersee fand man sechs Brunnenschächte, die mit Flachsbündeln (im Volksglauben eng mit Fruchtbarkeitsmagie verbunden), Vogelskeletten, Teilen eines Pferdes und Resten von menschlichen Schädeln gefüllt waren.

Vermutlich sollen hier die Semnonen (Germanenstamm) Opfer dargebracht haben. Die Laßzinswiesen liegen direkt an der (ehemaligen) nordwestlichen Stadtgrenze am Laßzinssee. Man folgt der Schönwalder Allee stadtauswärts durch den Berliner Forst. Etwa 100 m bevor die gradlinige Straße einen Knick macht, liegt rechts im Wald der ausgehobene Baggersee. Jetzt Naturschutzgebiet.

Opferplatz Groß-Glienicker See

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Der Platz liegt im Nördlichen Bereich am Ufer des Sees

Kultstätte und Opferplatz; es wurden hier Opfergaben gefunden wie Bronzegefäße, Tonkannen, Tierknochen und Steine die der Zeit 1150 v. Chr. zugeschrieben werden.

Es gibt einen alten Opferplatz am Groß-Glienicker See. Dort wurden um 1.200 v. d. Z. verschiedene Opfer dargebracht. Etwa 40 m vom Ufer entfernt in 4 Metern Tiefe wurden im Jahre 1967 Opfergaben gefunden (Bronzegefäße, Tonkannen, Tierknochen und Steine), die auf ca. 1.150 v. d. Z. datiert wurden. Man nimmt an, daß diese Dinge während einer kultischen Handlung dort versenkt wurden.

Der See entstand wahrscheinlich aus einem eiszeitlichen Strudelloch.

Bevor die Slawen nach Berlin kamen, lebten dort die Germanen. Der römische Schriftsteller Tacitus beschrieb, dass die Germanen eine Göttin ( Frigga) verehrten. Sie war die Göttin der Fruchtbarkeit. Die Göttin fuhr, laut Tacitus, auf  einem von Pferden und Rindern gezogenen Wagen durch das Land. In Berlin wurden bei Ausgrabungen in Brunnen (Spandau) und Seeopferplätzen (Glienicker See) Gefäße mit Resten von Honig, Getreide und Gewürzen gefunden. Der Brunnen oder der See gilt als Zugang zur Götterwelt.

Hel bedeutet in ihrem Namen „Heljan“, hehlen, bergen, das Verhülltwerden und Gefangengehaltenwerden der Toten in dem schaurigen finstern Abgrund der Tiefe. Als Königin der schaurigen Tiefe, als Beherrscherin der Schrecken, als Fürstin der finsteren Unterwelt erscheint Hel als Gebieterin der Straforte für Frevler, welche nach dem Tode die Schuld ihres Lebens zu büßen haben; so wurde die persönlich gedachte Göttin Hel der Germanen zu der räumlich gedachten Hölle des christlichen Mittelalters. Aber zugleich personifiziert sie auch das Nährende; die schützende, Lebenskeime bergende und befruchtende Erde wird als segensreicher, warmer Schoss, als „die hehlende“ bezeichnet. So kommt es, dass die Erdgöttin auch als Hel gedacht wurde. Daher berührt sie sich mit Frigga, welche die Göttin der Ehe, des Hausherdes, der Fruchtbarkeit ist, das Urbild der germanischen Hausfrau, des Götterkönigs schöne und strenge Gemahlin.

Bezeichnend für die Doppelart der Hel ist, dass Hel selbst oder die bei ihr weilenden Jungfrauen halb schwarze und halb weiße Haut- und Gewandfarbe tragen. Das in die Unterwelt verwünschte, zum Aufenthalt in der Grabestiefe für bestimmte Zeit verdammte Mädchen ist schwarz, wenn sie der Tiefe verfallen ist, aber weiß, sofern sie durch ihre menschlichen Eigenschaften zur Erlösung fähig ist.

Vielmehr verehrten sie ihre Götter unter freiem Himmel, auf Waldlichtungen und in heiligen Hainen, heiligen Wassern, stehenden und fließenden Gewässern.

Im Groß-Glienicker-See wurde übrigens in den 80er Jahren ein riesiges „Urtier“ aus dem Wasser gefischt. Das hatte offenbar jahrzehntelang in diesem See gelebt. Es war ein Riesen-Wels, so groß wie man ihn noch nie gesehen hatte. Der wurde dann ins Berliner Aquarium verbracht, zum begaffen lassen.

Der Schalenstein im Glienicker Volkspark

Vom Schloß Klein-Glienicke in Richtung Bastion gehen. Der Stein liegt in der nähe der Teufelsschlucht.

Dachsberg

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Dachsberg Die nördlichste der Anhöhen im westlichen Forst Grunewald liegt zwischen Havelufer im Westen – Höhe Kuhhorn – und Havelchaussee im Osten. Nach Norden hin befindet sich die Halbinsel Schildhorn und die Jürgenlanke genannte Havelbucht. Der Dachsberg ist ein eiszeitlicher Endmoränenhügel, der an seinem Nordrand von den Eismassen mächtig gestaucht wurde und hat eine Höhe von ca. 61 m. Hier befand sich einst der Kultplatz eines ortsansässigen Weidelotten (wendischer Priester).

Der Dachsberg ist als Berg vor Ort eigentlich schwer auszumachen, da er keinen erkennbaren Gipfel besitzt, eher eine Art Plateau. Wege sind dort zwar vorhanden, allerdings durch Äste und Laub zum Teil schwer zu begehen. Von dem Plateau aus hat man keine Fernsicht, da es vollständig bewaldet ist.

Steinzeitliche Graeber

Jungsteinzeitliche Grossgräber im Arnkiel Park

Der Arnkielpark ist eine archäologische Freilichtanlage in Munkwolstrup in Schleswig-Holstein. Er liegt etwa acht Kilometer südlich von Flensburg, nahe der B 76.

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Der Park ist benannt nach dem Apenrader Magister, Propst und Altertumsforscher Troels (Trogillus) Arnkiel (1638–1712). Er beschrieb 1690 auf seiner Ochsenweg-Wanderung einige der Anlagen ausführlich. Im Jahre 1702 erschienen sein Buch Die Cimbrische Heydenreligion.

Auf dem Gelände befinden sich ein Rundhügel und sechs Großsteingräber, darunter ein rekonstruiertes Hünenbett. Die Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK) entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr.

An der südlichen Dorfzufahrt waren lange Zeit mit Gras und Buschwerk bewachsene Hügel und wenige Randsteine erkennbar, die zu sechs, von ehemals sieben, schlecht erhaltenen Megalithanlagen gehören. Nahezu sämtliche Steine von diesen Denkmälern der Vorzeit wurden im 18. und 19. Jahrhundert entfernt. Sie wurden für den Straßenbau, ein Österreichdenkmal und schließlich beim Wiederaufbau des um 1788 durch Brände fast zerstörten Dorfes Munkwolstrup verwendet.

Elf Ursprungsteine blieben am großen Langhügel von Munkwolstrup erhalten. Die Umrahmung bestand ehemals aus 132 Findlingen (1,5 bis 2,5 t). Diese größte Anlage ist das ab 2003 rekonstruierte, 75 m lange Hünenbett mit zwei Kammern, das 2004 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Es ist nach dem Hünenbett von Waabs-Karlsminde, restauriert in der Gemeinde Waabs bei Eckernförde, das zweite wieder aufgebaute Monument dieser Art in Schleswig-Holstein.

 

Unter der Anlage auf einem Gitter von Pflugspuren gefundene Holzkohle war auf etwa 3600 v. Chr. datierbar. Das sind 100 Jahre vor der Entstehung der ersten Megalithanlagen im nördlichen Mitteleuropa. Bei den Pflugspuren handelt es sich um einen der ältesten Nachweise des vorzeitlichen Pflugackerbaus in Nordeuropa.

Beiderseits des Weges nach Kleinwolstrup liegen rund 25 Grabhügel. Einige der größeren sind im Gelände klar erkennbar. Südlich des Dorfes liegen zwei Hügel in einem Wall.

Frau Holle Teich auf den hohen Meißner

Den Sagen nach ist der Frau-Holle-Teich unendlich tief und Eingang zum Reich der Frau Holle. Hier soll sich ein silbernes Schloss mit Garten und vielen Blumen sowie Obst und Gemüse befinden, die sie freigiebig vor allem an Frauen und Mädchen verschenkt. Nach einer Sage hat ein Bergmann versucht, die Tiefe des „Hollenteichs“ zu messen. Das hierzu verwendete Senkblei soll den Grund nach 65 Lachtern (entsprechen ca. 104 m bis 156 m) noch nicht erreicht haben. Ferner wird in den Sagen erzählt, dass sich Frau Holle mittags als junge schöne Frau in der Mitte des Teichs badend zeigt. Sie soll ab und zu Reisende oder Jäger verführt oder mit ihnen Schabernack getrieben haben. Auch galt lange der Glaube, dass aus dem „Hollenteich“ die kleinen Kinder kommen und die Seelen der Verstorbenen in seine Tiefen zurückgeführt werden. Damit hängt offenbar der Brauch zusammen, dass junge Frauen in diesem Teich badeten, wenn sie fruchtbar werden wollten. „Sonntagskinder“, so sagt der Volksmund, können dort ab und zu ein helles Glockengeläut hören. Womöglich entstand diese Sage durch die Anwesenheit der auch Glockenfrosch genannten Geburtshelferkröte. Weil der Frau-Holle-Teich den Sagen nach als unendlich tief gilt und er weit und breit das höchste stehende Gewässer ist, kommen die „Wasser der Tiefe“ an dieser Stelle dem Himmel so nah wie an keiner anderen Stelle in Nordhessen. Frau Holle soll nach den zahlreichen Sagen sowohl unter Wasser als auch über den Wolken wirken. Diese Verbindung von Himmel und Erde kann nach Ansicht der Germanistin Erika Timm erklären, warum sich ausgerechnet hier Sagen und Mythen über ein weibliches Numen häufen.
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Der Frau-Holle-Teich (früher auch Hollenteich genannt) ist ein kleines, natürliches und sagenumwobenes Stillgewässer auf dem im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis gelegenen Hohen Meißner. Im Umkreis von etwa 50 km ist er das am höchsten gelegene stehende Gewässer.

Matronenheiligtum von Pesch

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Baumheiligtum, Brunnen, Heidentempel

Der Platz heißt noch immer “Zum Heidentempel”! Eine Sage berichtet, daß in der Tiefe des Brunnens in der Christnacht um 12 Uhr ein Glöcklein läutet. (Handelt es sich dabei etwa um Erinnerungen an die Feste, die dort in der “Mutternacht” gefeiert wurden?)

Die Matronae, keltisch-germanische Muttergöttinnen, die die Fruchtbarkeit des Bodens, der Herde und des Menschen segneten, wurden in Pesch verehrt. Möglicherweise eine Entwicklung aus dem uralten, aus der Verehrung von heiligen Ziegen entstandenen Mütterkults der Kölner Bucht.

Die Baumdarstellungen auf den Matronensteinen geben Hinweise auf die besondere kultische Verehrung des Baumes, auf eine ältere Form des Matronenkultes, in der die Gottheiten der Bäume, in heiligen Hainen verehrt wurden. Ursprünglich war ein offener, mit einem Zaun umfriedeter Bereich der Mittelpunkt der Anlage; in seinem Zentrum wird eine Eiche vermutet.

Im 1. Jhdt. wurde in Pesch eine Tempelanlage mit Unterkünften für Priester/innen und Pilger errichtet. Zu dieser Zeit umgab den offenen Festplatz ein langer überdeckter Wandelgang, auf dem Prozessionen und rituelle Versammlungen stattfanden. Auch die kleinasiatische “Große Göttermutter” Kybele wurde später hier verehrt, bis das Heiligtum im 5. Jhdt. zerstört wurde.

Bärenkeller von Garsitz

Das Große Querlichsloch (Bärenkeller), ist eine 25 m lange Tropfsteinhöhle und war ein vermutlich ein Kultplatz. Bei oder in ihnen wurden diverse Tierknochenreste vom Wildpferd, von der Saigaantilope und Höhlenbär sowie Kulturhinterlassenschaften der Vergangenheit im Zeitraum zwischen 13. und etwa 8. Jahrtausend v. Chr. in die ausgehenden Altsteinzeit datiert gefunden

Der Bärenkeller Zahlreiche Gegenstände waren hier im hintersten Teil der Höhle deponiert: Frauenfigur aus Elfenbein wurde an einem kleinen Feuer tief in der Höhle gefunden, zu Füßen des Idols lagen Holzkohlestückchen, Scherben, Tierknochen sowie Feuersteinmesser und -spitzen, Speere und Stäbe aus Elfenbein und Rengeweihe. Die Tierreste vor der Kulthöhle werden als Überbleibsel von Opfermahlzeiten der Jäger und Sammler gedeutet.

Von Weimar bis Rudolstadt auf der B85 weiter bis Königsee fahren. Dann nach Garsitz “auf dem Gebörne” befindet sich die Bärenkellerhöhle (Zwergenloch) an einem steilen Hang, wenige Meter unterhalb der Hochfläche. (Der Eingang zur Höhle ist abgesperrt. Schlüssel liegt in Garsitz)

Sundermannsteine von Belm

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Beinahe unauffällig liegen die Sundermannsteine am Strassenrand und wenn nicht ein Schild auf deren Existenz hinweisen würde, könnte man fast dran vorbei fahren. Aber wer anhält, kann ein beeindruckendes Megalith-Grab entdecken. Obwohl ein Teil der Kammern fehlt, sind die Steine nicht weniger interessant. Vorhanden sind vier Decksteine, 11 Träger der Nord- und sieben der Südwand, sowie der Schlussstein der östlichen Schmalseite.

Bei einer Ausgrabung während des frühen 19. Jahrhunderts wurden einige Grabbeigaben geborgen: Pfeile und Klingen aus Feuerstein, ein durchbohrter Tierzahn, vier Bernsteinperlen, eine Scheibe aus Bernstein und ein großes Kupferblech sowie zahlreiche Tongefäße.