Druidenhain von Wohlmannsgesees

Der Druidenhainbefindet sich in Wohlmannsgesees / Fränkische Schweiz. Südlich der Ortschaft Wohlmannsgesees ca 500 m vom Druidenhain befindet sich ein Wanderparkplatz. Ein markierter Wanderweg führt zB. von dort zum Druidenhain

Der Druidenhain ist eine im Wald verborgene, ungewöhnliche Felslandschaft. Die Felsblöcke stehen in langen Zeilen wie von Menschenhand aufgereiht. Keltische Druiden sollen diesen Ort einst als Kultstätte genutzt haben.

Etwa seit der Jahrhundertwende hat sich für das etwa 8400 qm große Waldstück im Esbach mit seiner eigentümliche Anhäufung von Jurafelsen der Name Druidenhain eingebürgert. Die auffällige Anordnung der Steine und ihre zum Teil seltsamen Ausformungen haben die Phantasie vieler Besucher angeregt. Man deutete das Felsenlabyrinth als alte Kultstätte der keltischen Priesterkaste, der stern- und zauberkundigen Druiden. Wissenschaftlich konnte diese Mutmaßung allerdings bisher nicht belegt werden. Das Institut für Geologie und Mineralogie der Universität Erlangen/Nürnberg, führte 1989 Untersuchungen durch Neuvermessungen, welche vermuten lassen, dass verschiedene Steine von Menschen in ihre heutige Position gerückt worden sind.

Am Stoa nahe Wasserburg

Von Wasserburg am Inn in Richtung München/Ebersbergfahren. Dann gegenüber vom Kieswerk Adler in Richtung München/Hohenlinden/Albaching rechts abbiegen. Genau 1,7 km der Straße nach. Dann Feldweg nach rechts.

“Am Stoa”: ein gewaltiger Findling, um den herum ein Amphitheater angelegt wurde handelt sich hier um einen sehr kraftvollen Platz, wo laufend Freilichtaufführungen, Theateraufführungen etc zu geniessen sind.

“Etwa 1,5 km nördlich von Edling, am Rande eines Landschaftsschutzgebeietes, kam beim Kiesbau im Herbst 1989 ein riesenhafter Stein zum Vorschein. Der Inngletscher hatte den Koloss beim letzten großen Eisvorstoß der Würmeiszeit aus der Gegend um Kramsach in Tirol zugeschliffen und bis nach Edling geschoben.Zunächst dachte man nur daran wie die ungeheure Steinmasse, die in Größe und Gestalt nach Aussagen der Geologen alle bisherigen Funde in Südbayern und im Voralpengebiet übertrifft, aus der 6m tiefen Kiesgrube gehoben werden könnte. Aber die ungewöhnlichen Ausmaße (Länge 7m, Höhe 4,5m, Breite 5m, Gewicht ca.200 Tonnen) verhinderten, dass der Stein überhaupt bewegt wurde. Deshalb liegt er noch da, wo ihm sein Schicksal zuletzt einen Lagerplatz zugewiesen hatte.

Erst ein halbes Jahr nach dem ungewöhnlichen Fund kam Peter Adler auf die Idee, ein Freilufttheater zu gestalten : In mühsamer, jahrelanger Gemeinschaftsarbeit wurden Findlinge aneinandergesetzt, deren Ringform an die Kulisse eines griechischen Theaters erinnert. Bisher sind 5 Ringe fertiggestellt und bieten ca. 300 – 350 Personen Platz. Zwei weitere Ringe sind geplant und sollen in den nächsten Jahren entstehen. Der „Aktionskreis Edling Kultur und Heimat“ organisiert nun schon seit Jahren Veranstaltungen und bereitet den Boden für namhafte Veranstalter und Interpreten, um damit zu einer Bereicherung des kulturellen und gemeinschaftlichen Lebens in der Gemeinde und in der Region beizutragen.”