„Forst Suckow“ – Großsteingrab

Das Großsteingrab ist in Stegelitz bei Angermünde. Folgen sie der A 11 und benutzen sie die Ausfahrt Stegelitz in Richtung Wilmersdorf und Angermünde. Dann weiter Richtung  Steinhöfel, Friedrichsfelde. Am Ende von Steinhöfel, in einer Linkskurve, geht nach Norden eine kleine Straße ab, die sich nach einem Haus in ein noch befahrbare Strasse verwandelt. Bis zum Waldrand weiterfahren dann unmittelbar am Waldrand nach Nordosten gehen und bei einer schmalen Waldzunge, durch die der Weg hindurchführt, innerhalb dieser Waldzunge den Weg verlassen und senkrecht nach links in den Wald hinein. Dort nach ca 50 m liegt das Großsteingrab.

Ein erweiterter befindet sich Dolmen in Richtung Nordost bis Südwest. Die Kammer ist innen 2,5 m lang und  1,5 m breit. Das Grab ist gut erhalten. Der Zugang zur Kammer befindet sich südwestlich. Hier steht ein schmaler Tragstein, der die Seite nur zur Hälfte schließt. 2 Decksteine sind vorhanden, wobei. Haufen von Steinen sind um der Kammer zu finden – diese sind von der Überdeckung liegengeblieben.

Lossow

Die Opferstätte befindet sich im Vorort von Frankfurt an der Oder, bei Lossow. Auf der E30 an der Ausfahrt Frankfurt/Oder abfahren. Dann auf der 112 Richtung Eisenhüttenstadt bis Lossow fahren 1500 m östl. von Lossow, neben der Eisenbahnlinie Frankfurt-Guben, direkt am westlichen Oderufer befindet sich das Ziel. Die Opferschächte sind zugeschüttet, die alten Wälle der „Schwedenschanze an der Steilen Wand“ sind aber zum Teil noch gut zu sehen. Es wurden in bis zu 7,5 m tiefen Schächten Überreste von Menschen- und Tieropfern gefunden. 60 Opferschächte insgesamt wurden in der „Schwedenschanze“ am Fluss schon entdeckt. Der Kultplatz stammt aus der früheren Eisenzeit und fand durch Steilhänge und unregelmäßigen viereckigen Abschnittswälle Schutz. Vor ca 2700 Jahren wurden die Menschen- und Tieropfer mit Schmuck und Keramik in die Schächte versenkt. Es ist nachgewiesen, dass Menschen- und Tieropfer (Rinder, Pferde, ein Hirsch, ein Schaf, ein Hund) zerstückelt in die Tiefe geworfen wurden. Aufgrund der Beigaben wird vermutet, dass es sich hier um Huldigung weiblicher Göttinnen handelt, um diese günstig zu stimmen.

Da in Lossow Schlafmohn nachgewiesen wurde, ist anzunehmen, dass die Zerstückelung von Menschen und Tieren nach ihrer Tötung,  aber vor der „Versenkung“ auf rauschhafte Erregungszustände unter Einfluss von Drogen, stattgefunden hat.

Saaringen

Die Slawische Kultstätten und Hügelgräber liegen ca 600 m nördlich von Saaringen, am Westrand des Ortes. Einfach der E30 folgen und Ausfahrt Brandenburg Richtung Nauen abfahren. Rechts von der Strasse liegt Saaringen. Es sind von den ca 100 slawischen Grabhügeln noch ca 40 in den Niederungen nördl. von Saaringen erhalten. Im Rondell – welches am Westrand liegt wird eine Kultstätte vermutet. Die Hügel sind auf das 7. bis 9. Jhdt. zu datieren. Das kleine Dorf Saaringen an der Havel entstand aus einer slawischen Burgwallanlage der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts, die um das Jahr 890 mit einer 10 m breiten und 4,5 m hohen Befestigungsanlage geschützt war und das heutige Dorf umschloss. Die Befestigungsanlage wurde aber nach relativ kurzer Zeit (10 bis 30 Jahre) durch einen Brand so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass man sie einebnete und das Dorf nur noch als unbefestigte Siedlung weiter bewohnte.

Opferstätte Buchow-Karpzow

Die opferstätte befindet sich in Buchow-Karpzow. Die Strasse E55 folgen und Potsdam-Nord abfahren. Dann Richtung Wüstenmark. In Buchow-Karpzow 750 m zum Mühlenberg

Erst 1979 wurde der schon seit langem bekannte Opferplatz ausgegraben. 9 Gruben mit dicker Brandschicht wurden neben der großen Menge tierischen Knochenbrandes und unverbrannte Rinderkiefer gefunden. Weitere Funde: Halsring, Steinaxt, Tongewichte und Keramikscherben. Besonders die Summe der Funde lässt auf eine kultische Funktion der Stätte schließen. Weiters fand man die Opfergefäße zertrümmert, dass die „den Göttern geweihten“ Opfern nicht mehr für alltägliche Zwecke benützt werden konnten.

Östlich von Buchow-Karpzow (nördlich des Weg nach Priort) wurde ein zweiter Opferplatz gefunden. Direkt östlich einer Grabkammer, in der man zahlreiche Perlen aus Knochen und Bernstein fand, lag vor 4500 Jahren ein Kultplatz mit 11 Opfergruben. Funde: Opferreste von Rindern, die mit Bernsteinperlen geschmückt waren; eine Trommel (!), Gefäßscherben, Beile und Amazonenäxte.