Bärenkeller von Garsitz

Das Große Querlichsloch (Bärenkeller), ist eine 25 m lange Tropfsteinhöhle und war ein vermutlich ein Kultplatz. Bei oder in ihnen wurden diverse Tierknochenreste vom Wildpferd, von der Saigaantilope und Höhlenbär sowie Kulturhinterlassenschaften der Vergangenheit im Zeitraum zwischen 13. und etwa 8. Jahrtausend v. Chr. in die ausgehenden Altsteinzeit datiert gefunden

Der Bärenkeller Zahlreiche Gegenstände waren hier im hintersten Teil der Höhle deponiert: Frauenfigur aus Elfenbein wurde an einem kleinen Feuer tief in der Höhle gefunden, zu Füßen des Idols lagen Holzkohlestückchen, Scherben, Tierknochen sowie Feuersteinmesser und -spitzen, Speere und Stäbe aus Elfenbein und Rengeweihe. Die Tierreste vor der Kulthöhle werden als Überbleibsel von Opfermahlzeiten der Jäger und Sammler gedeutet.

Von Weimar bis Rudolstadt auf der B85 weiter bis Königsee fahren. Dann nach Garsitz “auf dem Gebörne” befindet sich die Bärenkellerhöhle (Zwergenloch) an einem steilen Hang, wenige Meter unterhalb der Hochfläche. (Der Eingang zur Höhle ist abgesperrt. Schlüssel liegt in Garsitz)