Glühwürmchen

Lampyris_noctiluca

Glühwürmchen schwirren an warmen Juni/Juli Abenden durch die Luft  und leuchten in die Dunkelheit. Man nennt sie auch Johanniskäfer oder Johanniswürmchen. da diese  um die Johannisnacht (26.06) zum ersten Mal auftauchen.
Glühwürmchen seien die Irrlichter die nächtliche Wanderer ins Moor locken, somit es ist nur allzu verständlich, dass viele Sagen und Mythen  sich um sie diese ranken.

Lange glaubte man auch, dass die Käfer ihr Leuchten dem heiligen Johannes zu verdanken haben. Der heilige Glanz ist an ihnen haften geblieben, so glaubte man.

Wenn die alten Römer richteten Glühwürmchen sahen, war die Zeit zum „Hirse“ säen gekommen.

Doch warum leuchten Glühwürmchen eigentlich? Diese Frage haben Chemiker beantwortet. Die Glühwürmchen sind meistens Nachts unterwegs wenn es sehr dunkelt ist. Damit das Weibchen und das Männchen sich finden, senden Sie ihr Licht aus. Sie enthalten Sauerstoff, ATP, Luciferase und Luciferin und wenn diese miteinander reagieren, dann ergibt es ein kaltes Licht. Die Lichtquelle sitzt ausschließlich am Hinterteil der kleinen Käfer die fälschlicherweise Würmchen genannt werden.

 

Sage:

Vor langer Zeit und noch heute trugen die Glühwürmchen an ihrem Körper ein Licht. Eines Tages mussten ein paar Schneiderinnen das Hochzeitskleid für die Gräfin beim Schein einer Öllampe fertig machen. Das Licht wurde immer schwächer und das Öl ging zu Ende. Da kam eine Fee vorbei und bot ihre Hilfe an: “ Ich will all meine Töchter rufen, damit sie euch helfen. Dafür müsst ihr uns zum Hochzeitsfest einladen. Die Glühwürmchen werden um die Krone und Schleier der Braut einen Kranz bilden.“
Abgemacht!
Tausende von Glühwürmchen kamen, und die Schneiderinnen konnten das Kleid fertig nähen. Da fand das grosse Fest statt. Als die Glühwürmchen sich aber auf das Kleid setzen wollten, jagte sie der Bräutigam weg. Da wurde die Fee böse. Seitdem lassen sich die Glühwürmchen nur noch ab und an mit ihrem Licht sehen.