Kraeuter-Smoothie

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Alle Welt trinkt Smoothies. Mit Sprossen oder Spinat oder Rucola oder Weißkohl. Bestimmt alles lecker und gesund. Aber mit Wildkräutern geht das auch und ist genau so lecker und gesund! Gerade jetzt im Frühling, wo die jungen Blätter noch so zart und mild sind, eignen sie sich hervorragend dafür. Und ein Wildkräuter-Smoothie sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch so! Und so geht’s:

 

 

Zutaten:

– 1 Apfel
– 1 Orange
– 1 Banane
– 1 Stück frischer Ingwer
– 50 bis 100 ml Flüssigkeit (z.B. Saft, Milch, Sojamilch, Wasser, kalter Kräutertee)

 

Wildkräuter:

 

– 15 – 20 Blätter der Brennnessel (gut gerollt, siehe im Artikel zur Brennnessel ..!!)
– 10 Blätter vom Löwenzahn
– 10 junge Giersch-Stängel
– 5 Blätter vom Spitzwegerich oder Breitwegerich
– 15 Blätter vom Gänseblümchen
– 5 Blätter Pfefferminzblätter oder Blätter von der Zitronenmelisse 

Würden gut passen: Vogelmiere, Sauerampfer, Schafgarbe, Sauerklee (und noch viele mehr..

Zubereitung

 

1. Was zu schälen ist: schälen

2. Den Rest gut waschen. Die gesammelten Wildkräuter in eine Schüssel voller Wasser legen und sie dort ordentlich schwenken. So löst sich alle Erde, Staub und was sonst noch dran ist.

3. Die Kräuter etwas trockentupfen

 

4. Dann alles zerkleinern und in verschiedenen Schichten in den Shaker / Küchenmixer geben. Also: Etwas Apfel, dann eine Lage Kräuter, dann Banane, dann wieder Kräuter..

5. Zum Schluss die Flüssigkeit drüber und los geht’s! Je nach gewünschter Konsistenz einfach noch etwas Flüssigkeit dazugeben.

 

6. Mit ein paar Gänseblümchenblättern dekorieren, ein Blättchen Minze passt auch gut, und genießen!

 

 

Anmerkung:

Nur sammeln an Stellen, wo man zumindest halbwegs ausschließen kann, dass dort Hunde oder Füchse ihre Duftmarken hinterlassen haben. So lässt sich die Gefahr deutlich verringern, dass ein übler Fuchsbandwurm ins Essen gelang, der auch von Hunden übertragen wird.

Erhitzen tötet den Bandwurm

Wenn man Wildkräuter und Wildfrüchte kocht oder backt oder Marmelade aus ihnen macht, tötet das Erhitzen diesen unliebsamen Gast und man muss sich gar keine Sorgen machen. Ab 60 Grad gehen sie ein! Für alle frischen Wildkräuter, Wildblüten und Wildfrüchte gilt: je höher gewachsen, desto ungefährlicher.

Gefahr vor allem durch Hunde

Die größere Gefahr lauert beim Umgang mit Hunden, die ihm als Wirt dienen. Heißt: nach dem Streicheln Hände waschen

 

 

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