Maedesuess Tinktur

Aus dem Apothekergarten

Mädesüßtinktur

etwa 100 g (zwei Tassen) Mädesüßblüten

500 ml Alkohol (mindestens 40 %) 

Je nach Geschmack: Wodka, Brandy, Korn,…

Alles vermischen, 4-6 Wochen bei Wärme stehen lassen, zwischendurch mal durchschütteln, abseihen und fertig! Wenn die Blüten eher oben auf dem Gemisch schwimmen, müssen sie evtl. etwas beschwert werden.

 

 

Mädesüß ist eine typsiche Salizylsäurepflanze und Namensgeberin für unser klassisches “Aspirin” (aus dem lateinischen “Spirea”). Allerdings ist sie verträglicher (für den Magen), als das chemische Pendant.

Besonders bewährt hat sie sich u. a. bei “sitzenden” Schmerzen, die auch pochen können oder mit Hitze (z. B. auch Fieber oder ein heißer Kopf) einhergehen. Mädesüß löst den Energiestau im Kopf.

Auch bei rheumatischen Beschwerden kann man das Mädesüß einsetzen.

Bei Verdauungsproblemen und auch besonders bei Übelkeit ist sie ebenfalls einen Versuch wert. Wer ständig unter Sodbrennen leidet, oder eine langsame Verdauung hat, kann in ihr eine Hilfe finden. Wem z. B. Ingwer zu “warm” ist, der kann auf Mädesüß ausweichen.

So wunderbar Mädesüß auch ist, aufgrund der Salizylsäure sollte es in einigen Fällen vermieden werden:

  • natürlich bei einer bekannten Unverträglichkeit auf Salizylsäure
  • wenn man Blutverdünner nehmen muß (mit Arzt absprechen)
  • bei Kindern unter 16 (Salizylsäure und natürlich auch das normale “Asprin” können das gefährliche Reye – Syndrom auslösen)
  • Asthmatiker (es könnte Bronchialspasmen auslösen)
  • wenn man eine Katze ist…

Wer unsicher ist, fragt bitte Arzt oder Apotheker…

Junge Mädesüßblätter

 

 

 

 

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